Beim Finale der Schweizer iXS-Marathonserie in Einsiedeln vertraten Pascal Ketterer, 
Björn Herrmann, Max Finkbeiner und Felix Günter das WHEELER-iXS Team. 
Alle Fahrer gingen über die 77km Distanz auf die Strecke. Max Finkbeiner startete jedoch in einem seperaten Starterfeld, 
da die ursprüngliche lange Distanz aufgrund von Schneefällen ebenfalls auf der 77km Strecke ausgeführt wurde. 
Diese Strecke war vom Schnee verschont geblieben, erwies sich jedoch auf den, für einen Marathon, 
technisch anspruchsvollen Abfahrten als sehr matschig. Starke Regenfälle in den vorangegangenen Tagen 
weichten die Wiesen- und Singeltrailabfahrten sehr auf. Während des Rennens blieb es größtenteils trocken, 
die Temperaturen sanken auf den Gipfeln aber unter anderem bis zum Gefrierpunkt. (Schnefallgrenze 1400m)


Nach den ersten flachen Einführkilometern konnte Ketterer das Tempo der späteren 
Sieger mitgehen und es bildete sich eine 7-köpfige Spitzengruppe. Doch schon in der ersten Abfahrt streikte seine Federgabel. 
„ Der Lockout der Gabel ging nicht mehr raus, ich habe alles versucht, konnte den Defekt jedoch nicht beheben. Ich habe mich auf einen 
Singel- Trail lastigen und technisch anspruchsvolleren Marathon gefreut, doch genau diese Strecke wurde mir heute zum Verhängnis“. 
Er versuchte weiter zu fahren, musste aber im weiteren Rennverlauf mit starken Rückenschmerzen den Wettkampf vorzeitig beenden. 
Björn Herrmann hatte mit Magenproblemen zu kämpfen und musste das Feld nach dem Start erst einmal ziehen lassen. 
Er ließ sich jedoch davon nicht unterkriegen und drehte gegen Mitte der Strecke in gewohnter Form auf, 
machte Platz für Platz gut und konnte sich noch den 14. Rang in der Herrenklasse sichern. "Jetzt ists gut, ich brauch erst Mal Pause und Erholung. 
Die Trans Schwarzwald hat doch mehr Körner gekostet wie ich Anfangs geglaubt habe". 
Felix Günter erging es nicht gut. Ohne Druck in den Beinen fuhr er in der Verfolgergruppe auf den 18.Rang.
"Das war heute sicherlich kein perfektes Rennen doch wollte ich bei meinem letzten Rennen der Saison unbedingt durchfahren, 
so quälte ich mich die letzten Kilometer bis ins Ziel".

Max Finkbeiner fuhr in dem hochkarätig besetzten Feld der Langstrecke auf den guten 23. Rang der Herrenklasse. 
„Ich kam mit den Bedingungen heute nicht sehr gut zu Recht, habe aber mein bestes gegeben“, so Finkbeiner im Ziel.
Das Finale der iXS- Swissbike Classic Marathon Serie war nicht der gelungenste Saisonabschluss, jedoch in Anbetracht der langen 
Saison war es ein respektables Ergebnis. 
"Mehr Reserven konnten die Sportler nicht mehr mobil machen, ich sehe die Platzierungen als einen großen Erfolg auch in 
Anbetracht der Bedingungen vor Ort. Diese Saison haben die Sportler eine gute Konstanz abgeliefert, 
hart gekämpft und daher gönne ich allen die Erholung in den nächsten Wochen, bis dann im November wieder mit der Vorbereitung auf 2011
begonnen wird". So der zufrieden Trainer und Teamleiter Klaus Ketterer.



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