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Das Hochschwarzwälder MTB-Team Wheeler-iXS nahm mit sieben Fahrern an der Deutschen MTB Meisterschaft in Albstadt teil.
Das Hauptrennen in dem Schwäbischen Albstadt fand am Nachmittag um 14:00 Uhr statt. Die 5km lange Strecke weist höchste Schwierigkeitsgrade auf und zählt zu den absolut größten Herausforderungen im Cross-Country Sport. Ein extrem langer und steiler Berg nach dem Start fordert alles von den Sportlern und die Abfahrten stellen sehr hohe Anforderungen an Mensch und Material. An Zuschauern mangelte es nicht und sie zeigten große Begeisterung und Interesse am Event. Das Wetter spielte das ganze Wochenende mit und es blieb trocken bis kurz vor dem Start zum Herrenrennen, da öffnete der Himmel seine Schleusen. Nach zehnminütigem Platzregen kam die Sonne zwar wieder zurück, doch die Strecke gespickt mit Kalksteinen verwandelte sich in einen interessanten, sehr rutschigen Kurs.
In der Elite Herrenklasse startete für das WHEELER-iXS Team Pascal Ketterer Pascal klagte schon vor dem Wettkampf über Unwohlsein, ging dennoch an den Start und versuchte das Beste aus den Umständen zu machen. Er konnte sich von Startposition 22 am ersten Berg nach vorne schieben und hielt auf Position 13 Tuchfühlung zur Top 10. „Meine Beine waren ganz gut, die haben sich einfach immer weiter im Kreis herum gedreht. Dem Rest von mir ging es nicht so gut. Ich hatte Probleme mich auf dem Rad zu halten und kämpfte in den Abfahrten mit vielen Fahrfehlern.“ Nachdem er im April stark in das Studium eingespannt war litt das Training unter der Klausurbelastung. Die deutschen Meisterschaften in Albstadt war erst sein drittes XC- Rennen dieser Saison. „Da fehlt ganz deutlich noch die Rennhärte und vor allem Routine“ meint auch Teamchef Klaus Ketterer. „Dafür hat er sich heute auf dieser schwierigen Strecke und den anspruchsvollen Bedingungen super geschlagen.“ In der vierten Runder hatte Pascal Ketterer dann noch Pech, die Verschraubung des Lenkers löste sich, er musste eine Runde bis zur Materialzone mit dem sich drehenden Lenker sehr vorsichtig fahren und den Schaden in der Zone beheben. Dadurch büßte er Ränge, aber auch viel Zeit ein und wurde in der letzten Runde vor dem Ziel, ohne Überrundung unverständlicherweise von dem Rennkommissaren aus dem Rennen genommen. „Das war total unbegründet, die ersten waren hinter uns und wir hätten ja auf unserer letzten Runde niemand mehr behindert“ ärgert sich Ketterer unzufrieden im Ziel. Gerne wäre er beim super Publikum in Albstadt noch eine Runde gefahren. Er wurde am Ende als 16. gewertet. „Unter den Umständen muss ich mit der Platzierung zufrieden sein, ich hatte mir heute aber deutlich mehr erhofft“, so Pascal Ketterer nach den Meisterschaften.Elite-H Elite Herren 45 Klassierte 1. Milatz Moritz, 1982, 1:36.49,1 2. Kurschat Wolfram, 1975, 1:37.00,0 3. Mennen Robert, 1985, 1:39.30,4 16. Ketterer Pascal 1988, -1Rd
Valentin Fiderer, Björn Herrmann und Felix Günter starteten in der U23 Klasse am VormittagDie U23 Kategorie sorgte für das mit Abstand spannendste Rennen des Tages. Denn das Starterfeld war unglaublich stark besetzt. Als Favoriten wurden die zwei Weltklassefahrer Markus Schulte-Lünzum und Markus Bauer gehandelt. Doch auch des weiteren gab es gut 10 Fahrer, die aufgrund ihrer vergangenen Leistungen Chancen auf die Top 5 hatten. Die sehr anspruchsvolle Strecke mit vielen Höhenmetern und sehr steilen, langen Anstiegen war in gutem Zustand und auch das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite, als um 10.30 Uhr der Startschuss viel. Bedingt durch das große Starterfeld mussten erst 2 Startloops absolviert werden bevor die Fahrer auf die 6 Runden einbiegen konnten. Nach einem eher schlechten Start, reihte sich Valentin Fiderer in der ersten Runde auf Platz 40 ein. Glücklicherweise machten seine Beine in der ersten Runde auf, somit konnte Valentin seine Aufholjagd beginnen. Durch seine konstante Leistung am Berg, und eine gute Abfahrtstechnik machte er eine Position nach der anderen gut und lag zwischenzeitlich auf Position 20. In der letzten von 6 zu fahrenden Runden verließen ihn leider die Kräfte und er musste ein paar Plätze einbüßen. Nichts desto trotz ist er mit dem 28. Platz in dem stark besetzten Feld sehr zufrieden. Björn Herrmann konnte sich in den zwei Startloop`s gut nach vorne arbeiten und fand sich in Runde Zwei bei seinem Teamkollegen Valentin ein. Ab der 3. Runde viel er doch wieder leicht zurück und lag in der zweitletzten Runde auf einem guten Rang 31. Nach dem langen Anstieg und der ersten Abfahrt fuhr er beherzt in den zweiten Berg als die Kette den Geist aufgab. Er musste mehr als die halbe Runde sein Bike schiebend ins Ziel bringen. Aufgrund des Defektes reichte es ihm nicht vor der 80% Regel in die Materialzone zur Reparatur zu kommen und wurde auf Rang 36 gewertet. „Ich wäre so gerne zu Ende gefahren. Ich denke es war eines der besten CC Rennen die ich je gemacht habe. Strecke geil, Publikum super, Beine super, es ist bis zum Kettenriss einfach gut gelaufen. Schade aber trotzdem gut“ Felix Günter tat sich in der Startphase sehr schwer. Immer wieder versuchte er nach vorne zu kommen, doch es gelang ihm nicht. So bog er ungefähr auf dem 85 Platz in die erste Runde ein. Erst als es in den langen Anstieg ging konnte er mit der Aufholjagd beginnen. Im darauf folgenden Downhill staute sich das Fahrerfeld jedoch und zeitweise ging es nicht mehr vorwärts. Felix stürzte über einige andere Fahrer was ihn wieder einige Plätze kostete. Ab der zweiten Runde fand er schließlich seinen Rhythmus und es gelang ihm sich kontinuierlich sich bis auf den 42 Rang vorzuarbeiten. Sein Statement: "Schade, dass ich so einen schlechten Start hatte. Der Stau und der damit verbundene Sturz kosteten mich sicher 2 Minuten. Ansonsten fühlte ich mich super und zum Glück konnte ich noch einige Plätze gut machen." Markus Schulte-Lünzum wurde seiner Favoritenrolle letztendlich gerecht und siegte im Sprint vor Markus Bauer.
U23-H Herren U23 82 Klassierte 1. Schulte-Lünzum Markus, 1991, 1:28.16,3 2. Bauer Markus, 1989, 1:28.17,3 3. Schelb Julian, 1992, 1:29.04,0 10. Stiebjahn Simon, 1990, 1:32.35,8 28. Fiderer Valentin, 1990, 1:39.19,6 36. Herrmann Björn, 1990, -1Rd 42. Günter Felix, 1991, -1Rd
U19m Klasse startete morgens um 9:00 Uhr. Mit dabei Yves KettererYves Ketterer ging mit gutem Gefühl an den Start. Direkt nach dem Start kämpfte er sich nach vorne und reihte sich auf einer Position unter den ersten Vierzig in dem ein. Er kämpfte sich Stück für Stück nach weiter nach vorne und es lief immer besser, doch in der 3. von 5 Runden fuhr er in der Mitte der 5km Strecke einen Plattfuß am Hinterrad ein. Er rannte in die Feed- und Technikzone, wo er ein Ersatz- Rad bekam. „Ich lag auf Rang 37 als es passierte. Ich denke das hätt ich auf jeden Fall bis ins Ziel halten können“. Leider wurde er in der kommenden Runde wegen der 80% Regelung aus dem Rennen genommen. Er beendete das Rennen auf Platz 43. "Ich fühlte mich richtig gut und es wäre auch mehr gegangen, aber durch den Defekt hab ich zu viel Zeit verloren“.
U19-H Junioren U19 64 Klassierte 1. Pfäffle Christian, 1993, 1:19.08,9 2. Weisenseel Jochen, 1993, 1:19.56,5 3. Beck Aaron, 1993, 1:20.19,4 43. Ketterer Yves, 1994, -2Rd
In der U19w Klasse startete Mai BlasiMai startete in der weiblichen Juniorenklasse 2Minuten nach den Damen in der Mittagszeit. Leider stürzte sie in der ersten Runde nachdem schon mehre Sportlerinnen Aufgrund von Stürzen in der Abfahrt standen und kein Vorbeikommen oder ausweichen mehr möglich war und verdrehte sich das Knie. „ich versuchte weiterzufahren, hatte aber heftige Schmerzen und ging dann in der zweiten Runde aus dem Rennen“.
U19-D Juniorinnen U19 13 Klassierte 1. Putz Lena, 1994, 1:16.21,7 2. Techt Johanna, 1993, 1:16.25,1 3. Müller Majlen, 1994, 1:18.15,9
Am Freitag begann das DM Wochenende mit dem Slalom für Timo Reith der U17 um 13:00Uhr.Die Strecke wurde eigens für diese Veranstaltung neu angelegt und von der Charakteristik einer Down-Hill Strecke sehr ähnlich. Eine extrem steile Abfahrt gespickt mit verblockten Spitzkehren und abhängenden Querpassagen durch ein Waldstück hinunter auf ein Wiesenflachstück ins Ziel. Timo Reith startete mit gemischten Gefühlen, da diese Disziplin nicht zu seinen Stärken zählt. Die nervliche Belastung führt bei ihm in der Vergangenheit allzu oft zu Leichtsinnsfehlern und Stürzen. Um dies zu vermeiden fuhr Timo relativ verhalten die zwei Durchgänge, die summiert als Ranking gewertet wurden. Rang 71 von 93 Startern war das Ergebnis.
Am Samstagmorgen um 8:45 Uhr wurden die Jugendfahrer zum Start nach Slalomergebnis des Vortages aufgestellt. Die ersten Sportler starten dann im 5 Sekundentakt, ab Rang 21 im Anschluss als Massenstart. Timos Ziel war in den fünf verkürzten Bundesligarunden vom Startplatz 71 in die Top 30 zu fahren. Beherzt nahm er das gleich vom Start weg ins Visier und fuhr Platz für Platz nach vorne. In dem steilen Anstiege machte er viel Druck und konnte seine Qualität umsetzten. Ein leichter Einbruch in Runde drei und weiter ging es. Inzwischen lag er auf Rang Dreißig, doch das war ihm nicht genug. Er steigerte sich kontinuierlich und drehte die letzte Runde mit der dreizehnt besten Rundenzeit und landete nach einem spannenden Schlusssprint auf einem sehr guten Rang 24.
U17-H Jugend U17 Herren 84 Klassierte 1. Egger Georg, 1995, 41.35,1 2. Voitl Daniel, 1995, 41.35,2 3. Horvath David, 1996, 41.57,5 24. Reith Timo, 1995, 46.55,9
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