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Am Wochenende machte sich die 3 WHEELER-iXS Teamfahrer Sarah Zimmerlin, Pascal Ketterer und Björn Herrmann auf den Weg in die Schweiz, um zusammen mit dem Wheeler Swiss Team in Küblis bei der iXS Marathon Serien zu starten. Am Abend zuvor wussten die Fahrer noch nicht, unter welchen extremen Bedingungen sie das Rennen absolvieren mussten. Der Startschuss viel bei Regen bereits um 7.25 Uhr und es wurden die Fahrer der 75km (300Hm) und 105km (4000Hm) gemeinsam auf die Strecke geschickt.
Nach Krankheit und 4 wöchiger Wettkampfpause war für Sarah Zimmerlin das hohe Tempo auf den ersten Meter noch etwas ungewohnt, nach den ersten Kilometern konnte sie aber einen zügigeren Rhythmus finden, da ihr lange Anstiege recht gut liegen. “Jedoch war für mich in der ersten kurzen Bergab Passage klar, dass ich es heute bei dem extremen Matsch und der technisch anspruchsvollen Strecke nicht leicht haben werde”. Die letzten 5km des 23km langen Anstieg führten parallel zum schneebedeckten Hang auf einem schmalen, matschigen und steinigen Trail. “Ich musste fast alles laufen und mich haben sehr sehr viele Fahrer überholt, darunter auch 4 Frauen. Die anschließende Abfahrt war nicht viel besser, zumal ich extrem durchgefroren war, kein Gefühl in den Fingern und Probleme mit der Federung der Gabel hatte.”. Erst am nächsten Anstieg konnte sich Sarah wieder nach vorne arbeiten und einige Konkurrentinnen überholen, so dass sie als 4te Frau auf der Strecke unterwegs war. Wie die 3 Fahrerinnen vor ihr, entschied sie sich für die kürzere 75km Distanz und fuhr dort als 4te Frau über die Ziellinie. Aufgrund der extremen Bedingungen fuhr nur eine Frau die komplette 105km Distanz. “Es war heute sehr hart, da ich bei Kälte immer so schnell auskühle und große Probleme mit der matschigen und technischen Strecke hatte. Aber es war sicherlich ein sehr gutes Training für mich und ich werde daran arbeiten müssen, diese Defizite zu reduzieren”.
Björn Herrmann hat ebenfalls Probleme mi der Gabel. Sie federte nicht mehr und so ein Rennen mit „Starrgabel“ zu fahren ist extrem kräftezehrend. Dazu kam noch dass nach der Hälfte des Rennens die Vorderbremse versagte und Björn nur mit der hinteren Bremse das Rennen zu Ende fuhr. „durch die ganzen Defekte war an die vorderen Positionen nicht mehr zu denken und ich wollte nur noch durchkommen. Das war auch von den äußeren Bedingungen mit Temperaturen um Null Grad, Schnee und Regen, eines der härtesten Rennen die ich je gefahren bin“. Björn wurde mit Rang 18 in der Herren Lizenz Klasse belohnt.
Pascal Ketterer fuhr vom Start weg ein gutes Rennen. „Ich dachte mir schon, dass es oben in den Bergen übel wird mit dem Wetter und hab mich lieber mal warm angezogen." Auf über 2300 Meter mussten die Sportler hoch und ab 1800m hatte es Schnee auf der Strecke. „Den langen Startberg konnte ich in der Verfolgergruppe in den Top 20 liegend mitgehen. Oben im Schnee fuhr ich dann weiter mit Jörg Egli, dem später auf Rang acht platzierten Schweizer Teamkollegen. Der hat sich super ausgekannt und wir konnten richtig Druck machen und nach vorne fahren“. Dann lockerten sich aber die Speichen an Pascal`s Hinterrad. Er versuchte den Defekt zu beheben was ihm aber nicht gelang und er musste nach der Hälfte der Strecke aufgeben. „Echt schade, es lief so gut. Aber das Hinterrad hat am Rahmen gestreift und war total weich, es war unmöglich für mich weiterzufahren“.
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